[KOLUMNE] Change the world

United for 
Climate

Passend zur „Week for Future“, dem weltweiten Klimastreik, möchte auch ich meine Gedanken zu Papier bringen, in mich hören und (m)einen Beitrag leisten. Rund um den Globus haben sich Kinder und Erwachsene getroffen und sich gemeinsam für die Umwelt eingesetzt. Eine der größten Kundgebungen fand in New York statt, mittendrin Greta Thunberg, die schwedische Klimaaktivistin.

Inhaltsverzeichnis

Schaffe Klarheit

Friday for Future >> Week for Future

Die „Friday for Future“-Bewegungen sind bereits in allen Ländern bekannt und viele davon, haben sich auch bei der „Week for Future“ beteiligt. In mehr als 100 Ländern gehen Menschen auf die Straßen, mit Schildern zur Aufklärung – in Österreich, Amerika, Thailand und sogar auf den Salomon-Inseln, einer Inselgruppe im Südpazifik. 

Es scheint, als würde das Thema Nachhaltigkeit endlich populär werden. Der Hashtag #climatestrike war einer der am häufig benutzten Hashtags in den Sozialen Medien.

Greta Thunberg demonstriert seit Sommer 2018 jeden Freitag – während der Schulzeit – für mehr Ehrgeiz beim Klimaschutz und konnte Menschen rund um den Globus zu Klimademonstrationen inspirieren. Am 21. September startete der Jugend-Klimagipfel der Vereinten Nationen in New York, gefolgt vom UNO-Klimagipfel am 23. September.

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EARTH STRIKE – There Is NO Planet B

Heute, am 27. September findet in Österreich ein Impulsvortrag zur Bewusstseinsbildung statt – zum Zuhören, nachfragen und mitreden. Mehr dazu hier: www.fridaysforfuture.at/events

In Zuge des UNO-Klimagipfels wurde auch der neue Klimabericht veröffentlicht – interessant, spannend und erschreckend. Rund 130 Forscher hatten zwei Jahre lang Studien zu diesen Themen analysiert und die Auswirkungen in einem Report zusammengefasst. 

Hier einige Fakten des neu veröffentlichen IPCC – des Intergovernmental Panel on Climate Change:

  • Seit der vorindustriellen Zeit ist die Lufttemperatur über der Landoberfläche beinahe doppelt so stark angestiegen wie die globale Durchschnittstemperatur.
  • Der Klimawandel erzeugt zusätzliche Belastungen für Landsysteme, wodurch bestehende Risiken für Lebensgrundlagen, die biologische Vielfalt, die Gesundheit von Mensch und Ökosystemen, Infrastruktur und Ernährungssysteme verschärft.

Sonderbericht zum Klimawandel: Ozean & Kyrosphäre

Neben dem Klimabericht des IPCC kam auch ein Sonderbericht zu Tage – mit dem Fokus auf den Ozean und die Kyrosphäre. Doch auch in diesem Bericht finden sich keine positiven Veränderungen: das Eis schmilzt, der Meeresspiegel steigt, die Ozeane versauern. Kurz gesagt, der Meereswelt geht es auch nicht besser.

Diese Veränderungen sind besorgniserregend, denn die Ozeane haben einen bedeutenden Einfluss auf die Temperatur. Sie liefern nicht nur große Mengen an Sauerstoff, sondern haben auch rund 90 % der Hitze aufgenommen, die seit 1970 durch das von Menschen produzierte Kohlendioxid (CO2) verursacht wurde. Daher ist es umso wichtiger bzw. essenziell wichtig, auch achtsam mit dem Meer umzugehen.

Im IPCC Sonderbericht wurden zwei Szenarien vorgestellt: das Rechenmodell RCPC.2 und das Rechenmodell RCPC.5.

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IPCC Sonderbericht – RCPC.2

Dieses Modell – auch Paris-Agreement-Szenario genannt – stellt die „best case“-Variante vor. Demnach sollte die globale Temperatur bis im Jahr 2100 um 1,6 °C gestiegen sein – maximal um 2,4 °C.

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IPCC Sonderbericht – RCPC.5

Dieses Rechenmodell basiert auf der aktuellen Lebensweise, der sogenannten business-as-usual-Welt. Hier wird vor allem darüber gesprochen, dass die Zwei-Grad-Marke schon im Laufe des Jahrhunderts erreicht sein sollte, bis Ende sogar eine Erwärmung von ungefähr 4,3 °C. Welche Auswirkungen diese Werte mit sich bringen, sieht man in diesem Video von Zeit

Schenke Achtsamkeit

Für mich steht fest, dass Nachhaltigkeit noch nicht die Aufmerksamkeit geschenkt bekommen hat, die es benötigen würde. Wir leben in einer Gesellschaft mit hohem Konsumverhalten, in der Schnelllebigkeit und Preisdruck reagieren. Der Markt, die Konkurrenz und das Angebot variieren täglich, der Konsument wird gelockt und kann in seltenen Fällen dem widerstehen.

In dieser Zeit schenken wir der Natur, die uns umgibt oder fernab unserer Vorstellung liegt, viel zu selten ausreichend Beachtung. Dieses Verhalten sollte sich – müsste sich (!) – schnell ändern – am besten gestern. Daher – hopp, hopp – sei stark, mutig und bleib dir treu. Sei da für die Natur, fange sie auf und lerne sie lieben – denn es gibt keine zweite Chance. Nicht für dich und nicht für mich.

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